Bild zeigt einen Wolf.

Umfrage: Landbevölkerung spricht sich für Wolfsschutz aus

„Politik muss sich von Fakten, nicht Panikmache leiten lassen“ fordern Deutscher Tierschutzbund und Humane Society International/Europe zur UMK

Anlässlich der Umweltministerkonferenz (UMK), die gerade in Münster tagt, verweisen der Deutsche Tierschutzbund und die Humane Society International/Europe (HSI) auf die aktuellen Ergebnisse einer Umfrage der Eurogroup for Animals, die sich mit der Einstellung von Menschen im ländlichen Raum zu großen Beutegreifern befasst. In Deutschland befürworten Menschen in ländlichen Gebieten demnach nicht nur den Schutz der Natur im Allgemeinen, sondern auch den Schutz von Wölfen im Speziellen. Die Umfrage bezog neben Deutschland 10.000 Bewohner ländlicher Regionen aus neun weiteren EU-Staaten ein und zeigt, dass auch auf EU-Ebene eine überwältigende Mehrheit der Meinung ist, dass große Beutegreifer wie Wölfe eine grundsätzliche Daseinsberechtigung haben und streng geschützt bleiben sollten.

„Die Ergebnisse der Umfrage machen deutlich, dass auch nach Ansicht der Bevölkerung im ländlichen Raum nicht das Töten von Wölfen, sondern Herdenschutzmaßnahmen der Schlüssel für eine mögliche Koexistenz sind. Die politisch Verantwortlichen sind daher schlecht beraten, sich von der Panikmache des Bauern- oder des Jagdverbands leiten zu lassen“, kommentiert James Brückner, Leiter des Wildtierreferats beim Deutschen Tierschutzbund.

„Die lautesten Stimmen zur Aufhebung des Schutzstatus für Wölfe kommen von Landwirtschafts- und Jagdverbänden, die sich gern auf die Interessen der ländlichen Bevölkerung berufen haben. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen jedoch, dass viele EU-Bürger, die in ländlichen Gebieten leben, den gesetzlichen Schutz für Wölfe aufrechterhalten wollen und eine friedliche Koexistenz unterstützen. Es ist wichtig, dass diese Stimmen auch in Deutschland und der EU gehört werden“, sagt Dr. Jo Swabe, Senior Director Public Affairs bei HSI/Europe.

Wolfsmanagement: Fokus muss auf Prävention liegen

Zwei von drei Befragten in Deutschland sehen die Tötung einzelner Wölfe nur dann als Option, wenn Herdenschutzmaßnahmen umgesetzt wurden und wirkungslos geblieben sind. Im Gegensatz dazu ist nur eine von zehn Personen mit dieser Vorgehensweise nicht einverstanden. Die Verbände sehen darin ein starkes Statement gegen die ständigen Forderungen nach wolfsfreien Zonen und Jagdquoten für Wölfe in Deutschland. Ein heute auf der UMK diskutierter Vorschlag von Bundesumweltministerin Steffi Lemke sieht vor, dass Wölfe, die Herdenschutzmaßnahmen überwinden, künftig schneller getötet werden können. Durch die massive Lobbyarbeit von Landwirtschafts- und Jagdverbänden hatte auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Anfang September angekündigt, dass die EU-Kommission den Schutzstatus des Wolfs bis Ende des Jahres überprüfen wolle. Der Deutsche Tierschutzbund und HSI/Europe rufen die politisch Verantwortlichen in Deutschland und der EU dazu auf, sich gegen solche Maßnahmen zu wehren, die den Schutzstatus des Wolfes und anderer großer Beutegreifer gefährden. Eine Absenkung des Schutzstatus und eine damit verbundene stärkere Eingriffsmöglichkeit in den Wolfsbestand sind weder durch wissenschaftliche Fakten abgedeckt noch zielführend im Sinne eines verbesserten Schutzes von Weidetieren. Da Wölfe in den allermeisten Fällen ungeschützte Weidetiere reißen, müsse der Fokus verstärkt auf der Prävention sowie der Kompensation von Wolfsübergriffen liegen.

Zum Hintergrund der Umfrage:

Die heute veröffentlichte Umfrage „UNDERSTANDING RURAL PERSPECTIVES – A survey on attitudes towards large carnivores in rural communities“ wurde von der Eurogroup for Animals als europäischem Tierschutz-Dachverband und weiteren Organisationen, darunter der Deutsche Tierschutzbund und die Humane Society International/Europe, in Auftrag gegeben und vom Markforschungsunternehmen Savanta durchgeführt. Bei den Befragungen im November 2023 nahmen 10.000 Einwohner ländlicher Gebiete aus zehn EU-Staaten teil: aus Deutschland, Frankreich, Spanien, den Niederlanden, Italien, Belgien, Polen, Dänemark, Schweden und Rumänien. 

Die Ergebnisse für Deutschland zeigen, dass ein Großteil der ländlichen Bevölkerung (78 %) den Schutz der Umwelt für künftige Generationen für wichtig hält. Sogar 80 % halten Natur- und Artenschutz insgesamt für wichtig bzw. sehr wichtig. Viele Landbewohner befürworten den Schutz von Wölfen und anderen großen Beutegreifern: 70 % geben an, dass diese weiterhin streng geschützt werden sollten und über zwei Drittel (67 %) gestehen Wölfen und anderen großen Beutegreifern eine grundsätzliche Daseinsberechtigung zu.

Die Umfrage zeigt auch, dass die Umsetzung von Herdenschutzschutzmaßnahmen als zentrales Instrument angesehen wird, um Weidetiere vor Wölfen zu schützen (75 %). Mehr als zwei Drittel (68 %) sind der Meinung, dass die öffentliche Hand solche Maßnahmen finanzieren sollte.

Die ganze Umfrage findet sich hier zum Download.

Quellen: Pressemeldumg Deutscher Tierschutzbund e.V. Ursprungsfoto WikiImages/pixabay.com

Kolloide – kleine Helfer mit großer Wirkung

Willkommen in der faszinierenden Welt der Kolloide! Sie sind unsichtbar, mächtig und überall um uns herum. Sie sind Helden in unserem Körper und in der Natur. Sie sind klein, aber oho! Sie sind Kolloide. Stellen Sie sich vor, Sie könnten in die Welt der Atome und Moleküle eintauchen. Eine Welt, die so klein ist, dass sie für das bloße Auge unsichtbar ist, aber dennoch eine enorme Wirkung auf unser Leben hat. Eine Welt, in der Stoffe in ihrer reinsten Form existieren und direkt von unseren Zellen genutzt werden können. Eine Welt, in der winzige Teilchen in Wasser oder Öl schweben und dabei erstaunliche Eigenschaften und Fähigkeiten aufweisen. Willkommen in der Welt der Kolloide!

Kolloide sind mehr als nur winzige Teilchen. Sie sind die Bausteine unseres Lebens. Sie sind die Schlüssel zu einem besseren Verständnis unserer Gesundheit, unserer Umwelt und der Technologien, die unser Leben prägen. Sie sind die unsichtbaren Helden, die in unserem Körper arbeiten, unsere Gesundheit unterstützen und uns helfen, Gesundheit wiederherzustellen. Kolloide sind die geheimen Zutaten in vielen Produkten, die wir täglich verwenden, von Lebensmitteln und Getränken bis hin zu Kosmetika und Medikamenten. Aber wie funktionieren Kolloide? Wie können wir sie nutzen, um unsere Gesundheit und unser Leben zu verbessern? Und wie können wir mehr über diese faszinierende Welt erfahren? In dieser Artikelserie werden wir diese Fragen beantworten und Ihnen einen Einblick in die spannende Welt der Kolloide geben. Wir werden die Grundlagen der Kolloide erklären, ihre Anwendungen und Vorteile aufzeigen und Ihnen nahe bringen, wie Sie dieses Wissen in ihrem Alltag nutzen können.

Die Geschichte der Kolloide

Kolloide wurden erstmals im 19. Jahrhundert von Michael Faraday durch Elektrolyse hergestellt. Erzeugt wurden goldene Nanopartikel, die als „Goldsol“ bezeichnet wurden. In den 1920er Jahren waren kolloidale Lösungen in der Medizin sehr beliebt. Silberkolloide wurden antibakteriell genutzt und Wissenschaftler veröffentlichten Forschungen in angesehenen Zeitschriften. Mit dem Aufkommen der Antibiotika gerieten Kolloide dann leider in Vergessenheit. Doch angesichts zunehmender Resistenzen besteht heutzutage wieder großes Interesse an diesen natürlichen Alternativen.

tiernaturgesund.de - Kolloide

Was sind Kolloide?

Kolloide bestehen aus extrem kleinen Teilchen einer festen Substanz, die in einer Flüssigkeit verteilt sind. Typische Größen dieser Teilchen liegen im Bereich von 1 bis 100 Nanometer. Ein Nanometer ist ein milliardstel Meter. Zum Vergleich: Ein menschliches Haar hat einen Durchmesser von etwa 50.000 Nanometern. Kolloidteilchen sind also winzig. Trotz ihrer geringen Größe bleiben die Teilchen aufgrund ihrer Schwerkraft nicht am Boden der Flüssigkeit, sondern schweben darin. Dies liegt an der sogenannten Brown’schen Molekularbewegung. Dabei stoßen die kleinen Teilchen ständig mit den Molekülen der Flüssigkeit zusammen und werden so in Bewegung gehalten. Man spricht daher auch von einer Kolloid Suspension oder einer Kolloid-Dispersion. Einige Kolloide sind aufgrund des Tyndall-Effekts, der Streuung von Licht durch Partikel im Kolloid, durchscheinend. Andere Kolloide können undurchsichtig sein oder eine leichte Farbe aufweisen. Man kann Kolloide mit bloßem Auge nicht erkennen.

Trotz ihrer Winzigkeit haben Kolloide erstaunliche Fähigkeiten. Jeder Partikel trägt eine elektrische Ladung und kann so direkt mit den Körperzellen in Interaktion treten. Kolloide von Mineralstoffen und Spurenelementen liegen bereits in einer bioverfügbaren Form vor. Sie müssen nicht erst im Darm aufgespalten und ins Blut transportiert werden. Die Zellen können Kolloide direkt und ohne Umwege aufnehmen. Das spart dem Körper viel Energie. Darum sind Kolloide auch bei Menschen mit Verdauungsproblemen oder Nährstoff-Unverträglichkeiten ideal. Sie liefern Mikronährstoffe gezielt dorthin, wo sie gebraucht werden. Selbst Eisen und Magnesium, die normalerweise schlecht resorbiert werden, können als Kolloid gut verwertet werden.

Stellen Sie sich vor, Sie schlucken eine Vitamin-Kapsel. Ihr Magen muss die Kapsel erst auflösen, Ihre Darmzellen die Vitamine aus der Verbindung herauslösen und ins Blut abgeben. All das kostet Energie. Bei kolloidalen Lösungen ist das anders. Die winzigen Teilchen können direkt und ohne Umwege von Ihren Zellen aufgenommen werden. Kolloide sind quasi die Superhelden unter den Nahrungsergänzungen!

Wie Kolloide im Körper wirken

 Kolloide gleiten aufgrund ihrer Winzigkeit mühelos durch Zellmembranen. Positiv geladene Kolloide geben überschüssige Elektronen ab und neutralisieren so freie Radikale. Negativ geladene Kolloide binden Giftstoffe und Schwermetalle und unterstützen deren Ausscheidung. Kolloide docken durch ihre Ladung gezielt an körpereigene Zellen an und können dort ihre Wirkung entfalten.

Positive Eigenschaften im Überblick

• Sofort bioverfügbar und vonden Zellenverwertbar
• Ideal bei Verdauungsproblemen und Nährstoff-Unverträglichkeiten
• Können Mängel gezielt ausgleichen
• Fördern die Ausscheidung von Überschüssen
• Beeinflussen sich nicht gegenseitig im Körper

• Sind in kleinsten Mengen hochwirksam
• Lassen sich nicht überdosieren
• Sind auch über die Haut aufnehmbar
• Fördern die körpereigene Regulation und Regeneration

Anwendung von Kolloiden

Die Anwendung von Kolloiden ist vielfältig. Sie können oral von Menschen und Tieren eingenommen oder auf die Haut oder Wunden aufgetragen werden. Einige Kolloide, wie zum Beispiel kolloidales Silber, können auch inhaliert werden. Dabei wirken sie durch ihre Ladung unterstützend auf den Organismus. Sie sind schnell und in kleinen Mengen wirksam.

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Qualitätsunterschiede & ionische und kolloidale Lösungen

Kolloidale und ionische Lösungen werden durch unterschiedliche Verfahren hergestellt und haben jeweils unterschiedliche Zusammensetzungen. Kolloide, die überwiegend aus kleinen Silberteilchen bestehen, welche Silberionen abgeben, werden im Hochvolt-Verfahren hergestellt. Ionisches Silber, das hauptsächlich aus Silberionen besteht, wird mit einem Silbergenerator im Niedervolt-Verfahren erzeugt. Kolloidales Silber ist wirksamer und haltbarer als ionisches Silber, da seine Partikel energetisch stärker geladen sind und mehr Silberionen abgeben können. Darüber hinaus können kolloidale Partikel das Licht stärker streuen. Obwohl ionisches Silber kostengünstiger herzustellen ist, kann der Herstellungsprozess zu Verunreinigungen durch Schwebeteilchen und Bodensatz führen. Kolloidales Silber ist hiervon weniger betroffen. Insgesamt ist kolloidales Silber aufgrund seiner größeren Wirksamkeit und Haltbarkeit überlegen. Ionisches Silber reagiert des Weiteren mit der Magensäure zu Silberchlorid, welches den Körper belastet und daher nicht in größeren Mengen über einen längeren Zeitraum oral eingenommen werden sollte. Echtes kolloidales Silber hingegen reagiert nicht mit Magensäure und kann bei Bedarf Silberionen abgeben, was es zur besseren Wahl für die orale Einnahme macht.

Wichtig zu wissen: Viele Produkte, die als kolloidales Silber verkauft werden, sind in Wirklichkeit ionisches Silber. Testen kann man dies, indem man etwas Silberwasser in ein Glas mit einem kleinen Häufchen Salz gibt. Bei ionischem Silber bildet sich rasch eine schwarze Schicht, Silberchlorid. Dies ist bei einem echten Kolloid nicht der Fall.

Kolloidale Lösungen sind ebenfalls auch in geringen PPM Konzentrationen sehr wirksam, da sie stetig Ionen abgeben. Bei Kolloiden ist die Partikelgröße viel mehr mitentscheidend. Ist diese zu groß oder geclustert, verändert dies eine Aufnahme. So kann ein 10 ppm Silberkolloid wesentlich wirkstärker sein als ein Ionisch hergestelltes Silberwasser mit 50 ppm. Mit ppm sind Parts per Million (Teile pro Million) gemeint, was in einer wässrigen Lösung 10 mg bedeutet.

Kolloidales Gold: Bringt Laune und Energie

In einer Welt, die ständig in Bewegung ist, suchen wir oft nach Möglichkeiten, um uns und unseren Tieren zu helfen, das Wohlbefinden zu steigern, die Gesundheit zu fördern und ein Gleichgewicht in einem hektischen Leben zu finden. Dabei stoßen wir auf Geheimnisse, die seit Jahrtausenden in der Natur verborgen sind und die Kraft haben, die Lebensqualität zum Positiven zu verändern. Eines der besten Geheimnisse ist Kolloidales Gold. Es ist nicht nur ein Symbol für Reichtum und Luxus, sondern auch ein Schlüssel zu Glück, Energie und Heilung. In den folgenden Abschnitten werden wir die faszinierende Welt des kolloidalen Goldes erkunden, ein Element, das die Kraft hat, Körper und Geist zu stärken und auch unsere Tiere auf eine Reise zu besserer Gesundheit und Lebensfreude mitzunehmen. Begleiten Sie uns auf dieser aufregenden Entdeckungsreise und erfahren Sie, wie Kolloidales Gold auch das Leben bereichern kann!

Gold für Tiere

Bei Tieren kann Gold zu mehr Selbstbewusstsein, Energie und Freude führen und somit auch zu einem besseren Verhalten. Erfahrungsberichte zeigen, dass schwierige und mit Artgenossen unverträgliche Hunde mit der Gabe kolloidalen Goldes umgänglicher werden können. Bei Aggressionen, Eifersucht und Traumata kann Gold helfen, innere und äußere Gegenwehr und Auflehnung verschwinden zu lassen. Auch Panik und Stress sind typische Anwendungsbereiche, sowie Krankheitszustände generell. Tieren, die unter einem Mangel an Selbstbewusstsein leiden, Außenseiter sind oder aus dem Rudel ausgeschlossen werden, kann kolloidales Gold zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen. Es empfiehlt sich, als Tierhalter immer ein Fläschchen kolloidales Gold als Notfalltropfen dabei zu haben.

Glück und Wohlbefinden

Gold wird oft mit Glück in Verbindung gebracht. Es wird gesagt, dass es innere Widerstände lösen und tief verankerte Glaubenssätze überwinden kann. Dies ist auf die entstressende Wirkung zurückzuführen. Kolloidales Gold kann die Durchblutung des Gehirns verbessern und Glückshormone freisetzen, was zu einer Verbesserung bei Depressionen und Panikattacken führen kann. Es kann Lebenslust, Freude und Optimismus steigern und die Stimmung aufhellen. Dies ist bei der Einnahme als Mensch ebenfalls eine deutlich wahrnehmbare Wirkung. Generell ist es durch die Erhöhung der Leitfähigkeit im Körper bei nahezu allen Krankheitszuständen anwendbar, da es so für eine verbesserte interne „Kommunikation“ im System Körper sorgt.

tiernaturgesund.de - Kolloide

Physiologische Wirkung

Die Verbesserung der Durchblutung durch kolloidales Gold kann sich positiv auf Herz und Kreislauf auswirken. Es erhöht die Sauerstoffaufnahme, steigert die Leistungsfähigkeit und schärft die Sinne. Gold wirkt stärkend und beruhigend auf das gesamte Nervensystem. Es verbessert die Kommunikation zwischen den Zellen und steigert die Gehirnleistung. Es gibt Energie, erhöht die Ausdauer und kann bei Burnout und chronischer Müdigkeit helfen. Vorsicht: Nehmen Sie kolloidales Gold nicht zu spät abends, es hält wach! Kolloidales Gold kann die Zirbeldrüse aktivieren, welche einen starken Einfluss auf Intuition, Kreativität und Bewusstsein besitzt. Es kann auch bei hormonell bedingten Beschwerden helfen. Ebenso kann es verschiedene Formen von Entzündungen und Schmerzen lindern, einschließlich Gelenkentzündungen, Hautentzündungen und Kopfschmerzen.

Bei folgenden Zuständen hat sich kolloidales Gold bei Tieren als besonders wirkstark erwiesen:

  • Aggressionen
  • Angstzustände
  • Antriebslosigkeit
  • Demenz
  • Depressionen
  • Eifersucht
  • Energiemangel
  • Hautprobleme
  • Konzentrationsstörungen
  • Krankheit allgemein
  • Panikattacken
  • Schwache Nerven
  • Schlafstörungen
  • Stress
  • Traumata
  • Unruhe
  • Verhaltensprobleme

Die Anwendung von Kolloidalem Gold

Die wirksamste Anwendung erfolgt direkt über die Mundschleimhaut. Dafür behält man das kolloidale Gold 1-2 Minuten unter der Zunge und schluckt es dann. Tieren wird kolloidales Gold am besten direkt mit einer Pipette in die Lefze getropft. Von dort aus kann es direkt in den Blutkreislauf gelangen und im ganzen Körper verteilt werden. Auch eine Aufnahme über die Haut ist möglich. Dafür wird das kolloidale Gold auf die Haut aufgetragen und sanft eingerieben, direkt auf Ekzeme gesprüht oder ein paar Sprühstöße auf den Kopf gegeben.

Die Dosierung ist abhängig von der Qualität des kolloidalen Goldes. Hierzu bitte den Therapeut oder Händler des Vertrauens kontaktieren. Gold macht wach, deshalb ist die beste Einnahmezeit von morgens bis nachmittags. Kolloidales Gold dringt sofort in die Zellen ein und steht ihnen direkt zur Verfügung und sorgt für Antrieb und gute Laune.

Tipp für Gesundheitsinteressierte: Selbst einen Eindruck verschaffen. Es lohnt sich!

In den nächsten Ausgaben …

Dieser Artikel ist der erste einer Artikelreihe über die Wunder der Kolloide. In weiteren Artikeln werden wir u.a. die faszinierenden Eigenschaften von kolloidalem Silber, Kupfer, Germanium, Zink, Magnesium, Eisen und Silizium entdecken. (Artikel werden bei Erscheinen hier verlinkt und erscheinen auf der Rubrik „Behandlungsmehtoden). Lassen Sie uns eintauchen in die Welt der Kolloide und erfahren, wie diese Mineralien uns auf natürliche und einfache Weise dabei unterstützen können, unsere Ziele zu erreichen und ein gesünderes Leben zu führen.

Ein Artikel des Redaktionsteam MISSION GESUNDHEIT

Der Verein mit zugehörigemOnline-Portal verfügt über ein weltweites Netzwerk aus Gesundheits Experten, Therapeuten, Ärzten und erfahrenen Anwendern. Mit einem besonderen Fokus auf Ursachenforschung, Nährstoffversorgung und Entgiftung bietet Mission Gesundheit eine ganzheitliche Herangehensweise an die Gesundheit.
Mail: beratung@mission-gesundheit.online

Das Foto zeigt den Ausstellungsraum mit Exponaten auch in Vitrinen.

Sonderausstellung rückt Hunde ins Rampenlicht

Noch bis zum 13. Oktober 2024 in Altena

17. Oktober 2023, Märkischer Kreis. (pmk)

Märkischer Kreis. (pmk). Hunde sind das Thema der Sonderausstellung in den Museen Burg Altena und im Deutschen Drahtmuseum. Am 12. November 2023 startete die Ausstellung „Hunde. Treue Gefährten des Menschen“. Kuratorin Dr. Agnes Zelck gab einen Monat vor der Eröffnung einen ersten Einblick hinter die Kulissen.

Der Hund ist einer der besten Freunde des Menschen. Wie viel Wahrheit darin steckt, zeigt sich auch in Zahlen: Nach Katzen sind Hunde mit 10,6 Millionen Tieren in deutschen Haushalten die beliebtesten Haustiere (Stand: 2022). In der neuen Sonderausstellung „Hunde. Treue Gefährten des Menschen“ bekommen Besucherinnen und Besucher in den Museen Burg Altena und im Deutschen Drahtmuseum spannende Einblicke in das Miteinander von Mensch und Hund früher und heute in unserem westlichen Kulturkreis mit den vielen Licht-, aber auch einigen Schattenseiten.

Am Anfang war der Wolf

Bis zur großen Premiere liefen die Arbeiten hinter den Kulissen auf Hochtouren. „Zuletzt kam ein Modell einer Hundewaschanlage an. Es wird im Bereich ‚Nur das Beste für meinen Bello‘ zu sehen sein“, sagt Dr. Agnes Zelck. Die Museumstechniker Andreas Gerstendorf und Ralf Jellema haben dem Objekt bereits seinen Platz in der Vitrine gegeben. „Damit fehlen nur noch zwei Objekte, dann ist die Ausstellung vollständig“, freut sich Dr. Zelck. Nach einem letzten Feinschliff kurz vor der Eröffnung, wie Licht auf die Objekte ausrichten und Glasvitrinen reinigen, startete die Ausstellung am 12. November.

Wer die neue Ausstellung besucht, sieht in den Museen der Burg Altena zuerst eine Glasvitrine mit einem lebensgroßen, präparierten Wolf. „Damit wird die Entwicklung vom Wildtier, dem Wolf, zum Hund thematisiert. Denn dass der Wolf der alleinige Vorfahr des Haushundes ist, gilt heute als gesichert“, erklärt Dr. Agnes Zelck. Mit weiteren Objekten wie Ahnentafeln oder Trophäen von Hundeausstellungen wird der Bereich Rassenzucht gezeigt. Dass Hunde Statussymbole waren und sind, verdeutlichen unter anderem erlesene Halsbänder.

Bekannte Vierbeiner entdecken

Fotografien von Menschen mit ihren geliebten Vierbeinern geben einen besonderen Einblick in die Bedeutung von Hunden als Freund des Menschen. „Ob für Senioren oder Kinder – die Tiere sind in unserem Alltag wichtige emotionale und persönliche Bezugspartner. Sie geben oftmals Halt, Wärme und werten nicht.“ Die Liebe zum Hund verdeutlicht auch der Bereich „Nur das Beste für meinen Bello“ durch Beispiele wie Hundehotels oder Tagesstätten für Hunde. Hier zeigt auch das zuletzt angekommene Modell der Hundewaschanlage, wie Besitzer ihre Vierbeiner verwöhnen. Im echten Einsatz kann gegen Bezahlung ein Pflegeprogramm ausgewählt und mit der Handwäsche gestartet werden. Ein Angebot, das es zum Beispiel in Hotels, Wohnparks oder Hundepensionen gibt.

Einen großen „Wow-Effekt“ liefert die Auswahl von Figuren berühmter Vierbeiner wie Pluto, Snoopy, der Wackeldackel oder Loriots Möpse Mime und Wutz. „Hier steht bereits eines meiner Lieblingsexponate: Eine von Loriot bemalte Teetasse und ein gewellter Unterteller mit Mopsmotiv. Es ist ein einzigartiges Objekt“, befindet Dr. Agnes Zelck über das besondere Highlight.

Ausstellung multimedial erleben

Wichtig für die neue Ausstellung sind neben den Objekten auch multimediale Angebote wie 14 Videos. Beim Thema „Hunde und Vergnügen“ kann unter anderem Dogdance bewundert werden. Im Falle von „Dogs in Jobs“ im Deutschen Drahtmuseum zeigen Filme zum Beispiel die Arbeit eines Hütehundes, eines Schimmelpilzspürhundes und eines Polizeihundes. „Es lässt sich nur erahnen, wie gut die Sinne der Vierbeiner sind“, sagt Dr. Zelck. Weitere Objekte wie Geschirre, ein spezieller Helm, Schutzbrillen, Gehörschutz oder Trainingsmaterialien verdeutlichen beispielhaft, wie der Alltag eines Hundes bei der Bundeswehr und der Polizei aussehen kann.

Nicht zuletzt setzt sich die Ausstellung mit dem Thema Angst und Abneigung vor Hunden auseinander und thematisiert auch kritische Themen, wie Qualzucht oder Tierversuche.

Berg „Wulfsegge“ als Inspiration

Bereits vor mehr als zwei Jahren kam die Idee auf, Hunden eine Sonderausstellung zu widmen. „Grund war die Allgegenwärtigkeit der Tiere in unserem Alltag. Im Jahr 2022 lebten mehr als 10 Millionen Hunde in deutschen Haushalten. Insbesondere während der Corona-Zeit sind die Zahlen nochmals deutlich angestiegen“, erinnert sich Dr. Zelck. Zusätzlich wurde das Vorhaben durch den Gedanken an den Berg Wulfsegge, auf dem die Burg Altena steht, untermauert. „Er verweist auf Wölfe, die hier in früheren Zeiten gelebt haben dürften. Außerdem gehörten Hunde im Mittelalter zu den Bewohnern einer jeden Burg. Das Thema Hunde passt einfach perfekt zur Burg Altena.“

Hintergrund: Die Ausstellung „Hunde. Treue Gefährten des Menschen“ findet vom 12. November 2023 bis 13. Oktober 2024 in den Museen Burg Altena und dem Deutschen Drahtmuseum statt. Eröffnet wird die neue Sonderausstellung am Sonntag, 12. November 2023, um 11 Uhr, im Wechselausstellungsraum der Museen Burg Altena. Eine Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich und kostenlos. Ab dem 12. November können Besucherinnen und Besucher die Objekte aus dem Fundus der Museen des Märkischen Kreises sowie von zahlreichen öffentlichen und privaten Leihgebern und Spendern aus dem In- und Ausland entdecken. Hinweis: Hunde dürfen zwar nicht mit in die Museumsräume, werden im oberen Burghof aber mit einem Leckerchen und Wasser versorgt.

Bebilderter Katalog zur Sonderausstellung erhältlich

Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog mit 304 Seiten und über 200 Abbildungen. Er ist für 13 Euro in den Museen erhältlich und kann beim Verlag (Tel.: 0211 9 15 28 81, E-Mail: kontakt@schwarzbunt-verlag.de) bestellt werden. Führungen durch die Ausstellung können telefonisch unter 02352 966 7034 gebucht werden.

Mehr zur neuen Sonderausstellung und allen Themenbereichen unter www.burg-altena.de/museum/sonderausstellungen/sonderausstellung/.

Eintrittspreise:
Der Eintritt in die Sonderausstellung ist im normalen Eintritt des Kombitickets für die Museen Burg Altena und das Deutsche Drahtmuseum enthalten. Es muss kein Extraticket gekauft werden. Die Eintrittspreise sind: Erwachsene: 6 Euro / Ermäßigt*: 3,50 Euro // Familien (Zwei Erwachsene und maximal vier Kinder): 12 Euro. Mit dem Ticket kann ein Rundgang durch die Sonderausstellung auch auf zwei verschiedene Tage verteilt werden.

  • Ermäßigter Eintritt für: Kinder und Jugendliche von vier bis 17 Jahren, Besucher mit Ehrenamtskarte NRW, Schüler, Studenten, Personen mit Behinderungen mit amtlichem Ausweis. Bei Schulgruppen sind zwei Begleitpersonen frei.

Bildnachweis: Die letzten Arbeiten in dem Ausstellungsraum auf Burg Altena laufen. Hier wird unter anderem die Entwicklung vom Wildtier, dem Wolf, zum Hund thematisiert. Foto: Hannah Heyn / Märkischer Kreis

Tierheilpraktiker – Traumberuf mit Zukunft

So geht es meistens los: „Ich wollte schon immer beruflich was mit Tieren machen.“, „Mein Job gefällt mir nicht mehr, ich will etwas Anderes machen.“ oder „Ich habe schlechte Erfahrungen mit Tiertherapeuten gemacht, ich will meinen Tieren selbst helfen können.“
Der Schritt, bis man sich dazu entscheidet, eine Tierheilpraktiker-Ausbildung zu machen, ist nicht mehr weit. Aber dann…

Welche Schule ist die richtige für mich? Wie unterscheidet sich Schule A von Schule B? Welche Schule ist die Beste? Bei den gefühlt tausend Angeboten, die das Internet bei einer ersten Suche vorschlägt, verliert man schnell den Überblick. Wie komme ich also nun zu „meiner“ Tierheilpraktiker-Schule? Naheliegend ist sicherlich ein Besuch der Homepage der jeweiligen Schule. Da aber mittlerweile nicht nur Papier, sondern auch das Internet geduldig ist, ist natürlich Vorsicht geboten.
Sinnvoller ist es daher, sich zunächst allgemein über die Ausbildung zum Tierheilpraktiker an unabhängiger Stelle zu informieren und sich dann – mit diesen Infos gut gerüstet – auf die Suche nach einer Schule zu machen. So kann man oft auf den ersten Blick erkennen, welche Ausbildungsstätte geeignet ist und welche nicht.
Solche Anlaufstellen können beispielsweise die Tierheilpraktiker-Verbände sein, die (meistens) keine Schulen unterhalten, sondern sich um die Belange der praktizierenden Kollegen kümmern.
Nachfolgend ein paar Ratschläge, die wir vom „Ältesten Verband der Tierheilpraktiker Deutschlands, seit 1931 e.V.“ den Hilfesuchenden an die Hand geben, damit sie sich im Tierheilpraktiker-Dschungel nicht verlaufen:

Abschlussprüfung

Die Abschlussprüfung sollte vor einem Verband und nicht vor der eigenen Schulleitung abgelegt werden, damit die Neutralität gewahrt wird.

Praxisanteil

Wie der Name Tierheilpraktiker schon sagt, handelt sich um einen praktischen Beruf. Theoretische Grundlagen sind wichtig, aber nur mit der Theorie kommt man nicht weit. Man muss darauf achten, dass genügend Praxis in den Unterricht eingebaut wird. Bei manchen Schulen ist es zudem möglich, in den Praxen der Dozenten zu assistieren.

Dozenten

Manche Schulen werben mit Tierärzten als Dozenten. In vielen Fällen eine gute Wahl, wenn es um die anatomischen und physiologischen Grundlagen geht. Aber spätestens bei der Pathologie, also der Krankheitslehre, sollte man wachsam werden. Der „klassische“ Tierarzt hat einen ganz anderen Ansatzpunkt und Blickwinkel in der Behandlung als ein Tierheilpraktiker.

Klassengröße

Es gilt nicht „je größer die Klassen, desto besser die Schule“. Im Gegenteil! Meistens sind es die kleinen Schulen, die am besten ausbilden, wie wir auch an den Ergebnissen unserer Tierheilpraktiker-Prüfungen sehen können. Der Unterricht in kleinen Gruppen ist effektiver und intensiver, besonders bei den Praxiseinheiten, wenn nur zehn und nicht vierzig Schüler an einem Pferd stehen.

Unterrichtssystem

Was wir vom Verband als nicht sinnvoll erachten, ist das rollierende System, bei dem man jederzeit in den Unterricht einsteigen kann – ähnlich wie in einer Fahrschule. Ein systematisches Erarbeiten des Basiswissens ist weitaus logischer, als an irgendeiner Stelle einzusteigen. Meist fehlt dann zum Gesamtverständnis wichtiges Hintergrundwissen.

Gesetzeskunde

Für uns als Berufsverband elementar wichtig ist die Berufs- und Gesetzeskunde. Der Tierheilpraktiker muss sich in der Ausübung seines Berufs an viele Gesetze halten; beispielsweise an das Arzneimittelgesetz, das Tierschutzgesetz oder das Tiergesundheitsgesetz.
Werden den Schülern diese essentiellen Grundlagen nicht beigebracht, sind Probleme mit den Veterinärämtern vorprogrammiert

Ausbildungsvertrag

Wie bei allen Vertragsabschlüssen, gilt auch hier: Das Kleingedruckte lesen! Man sollte sich über die Vertragsbestimmungen und auch über die Kündigungsfristen genau informieren. Es gibt Schulen, die bei einer Kündigung sofort den kompletten Restbetrag einfordern.

Probeunterricht

Sind schließlich zwei bis drei Schulen in die engere Auswahl gekommen, muss sich nun die Mühe machen und sich persönlich vor Ort umschauen Selbst wenn die ein oder andere Schule weiter entfernt ist. Die Mühe lohnt sich!
Bei den meisten Schulen ist unverbindlicher und kostenloser Probeunterricht mit Einblick in die Skripte und Lernunterlagen problemlos möglich. Bei dieser Gelegenheit kann man mit den aktuellen Schülern sprechen und nach deren Erfahrungen fragen.

Last, but noch least

Sollte man seinem Bauchgefühl vertrauen.
Als Tierheilpraktiker-Schüler investiert man eine Menge Zeit, Geld und Nerven in seinen Traum. Daher ist es wichtig, sich an der Schule seiner Wahl wohlzufühlen

Ein Artikel von Kathi Timmer
„Ältester Verband der Tierheilpraktiker Deutschlands, seit 1931 e.V.“
www.thp-verband.de
info@thp-verband.de
02533 – 919 971

Vom Couchpotato zum Spitzensportler: So bringen Sie Ihre Katze in Bewegung

Pressemitteilung

Düsseldorf, 11. Oktober 2023. Hauskatzen gehören zu den beliebtesten Begleitern der Deutschen. Sie bieten Trost, Freude und Gesellschaft, doch oft übersehen wir die entscheidende Rolle der körperlichen Aktivität für die Vierbeiner. Als verantwortungsbewusste Katzenbesitzer können wir aber viel dazu beitragen, dass unsere pelzigen Familienmitglieder ausreichend Bewegung erhalten. So fördern wir ihre Gesundheit und Wohlbefinden und beugen Krankheiten vor.

Forscher und Tierärzte sind sich einig: Bewegung ist der Schlüssel zur Vermeidung von Gesundheitsproblemen bei Hauskatzen. Denn Übergewicht kann zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen führen, darunter Diabetes, Gelenkprobleme und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Regelmäßige Bewegung hilft, das Gewicht der Vierbeiner zu kontrollieren. Ein weiterer Vorteil von ausreichend Bewegung ist, dass aktive Katzen einen stärkeren Muskeltonus entwickeln und agiler sind, was ihnen hilft, im Alltag besser zurechtzukommen. Einer der wichtigsten Punkte ist jedoch das Verhindern von Langeweile. Katzen sind neugierige Tiere und benötigen geistige und körperliche Stimulation. Bewegung bietet ihnen die Möglichkeit, ihre Umgebung zu erkunden und ihre Instinkte auszuleben.

So bleibt Ihre Katze fit

Um sicherzustellen, dass Ihre Hauskatze ausreichend Bewegung erhält, können Sie folgende Tipps berücksichtigen:

  • Spielzeug: Kaufen Sie interaktives Spielzeug, das Ihre Katze zum Spielen und Jagen anregt. Katzenangeln, Bälle und Sprungfedern sind beliebte Optionen.
  • Kratzbaum: Ein Kratzbaum mit verschiedenen Ebenen und Verstecken gibt der Samtpfote die Möglichkeit, zu klettern und zu erkunden.
  • Katzenfreundliches Umfeld: Schaffen Sie einen sicheren Bereich im Freien oder auf dem Balkon, damit Ihre Katze frische Luft schnappen und die Natur erleben kann.
  • Spielzeit: Nehmen Sie sich täglich Zeit, um aktiv mit Ihrer Katze zu spielen. Dies stärkt die Bindung zwischen Ihnen und fördert die körperliche Aktivität.
  • Futter-Puzzle: Verwenden Sie Futter-Puzzle-Spielzeuge, um die Mahlzeiten Ihrer Katze interessanter zu gestalten und ihre geistige Anregung zu fördern. Falls Nassfutter verfüttert wird, ist ein Schnüffelteppich eine gute Alternative, in dem Leckerlies versteckt werden können.


Denken Sie daran, dass jede Katze unterschiedliche Bedürfnisse hat. Beobachten Sie Ihr Haustier und passen Sie die Aktivitäten an seine Vorlieben an. Indem Sie Bewegung in den Alltag Ihrer Hauskatze integrieren, tragen Sie dazu bei, dass sie ein glückliches und gesundes Leben führen kann.

Agria Cat Walk

Um auf den Bewegungsmangel vieler Katzen aufmerksam zu machen, veranstaltet Agria Tierversicherungen am 28. – 29.10.2022 einen digitalen Cat Walk, an dem alle Katzenbesitzer und ihre Vierbeiner von zu Hause aus teilnehmen können. Ein Spaziergang durch die Nachbarschaft mit dem Freigänger ist dabei genauso gut, wie die spielerische Bewegungsanimation in den eigenen vier Wänden.

Wichtig ist, die Leistung als Beweis zu filmen oder ein Foto zu machen und dieses auf Social Media mit dem Hashtag #agriacatwalkger zu veröffentlichen. Denn pro vierbeinigen Teilnehmer spendet Agria 5 Euro an den Deutschen Tierschutzbund e.V., der eine eigene Auffangstationen für in Not geratene Haustiere betreibt, unsere Tierheime und Tierschutzvereine mit Futterspenden, Material, Soforthilfen etc. unterstützt und ein einzigartiges Straßentierprojekt in der Ukraine betreibt.

Hier geht es zur Anmeldung für den Cat Walk 2023!

Eine Pressemitteilung von Agria

Agria wurde 1890 von Tierbesitzern in Schweden gegründet und ist heute mit einem Marktanteil von 60% in Schweden der führende Anbieter von Haustierversicherungen. Agria ist heute in Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Irland und den Niederlanden tätig. Neben der Haustierversicherung bietet Agria einen digitalen Veterinärdienst an, der über die Tochtergesellschaft Agria Vet Guide Videoberatungen für Haustierbesitzer anbietet. Agria beschäftigt 500 Mitarbeiter und erzielt 2021 Prämieneinnahmen in Höhe von 513 Millionen Euro.

Pferd für den Winter fit machen: Wie Reiter jetzt vorgehen sollten

Noch ist der Winter in weiter Ferne – aber wenn er da ist, bedeutet er für Pferde eine anstrengende Zeit. „Wer möchte, dass sein Pferd gesund und stark durch die kalte Jahreszeit kommt, der sollte bald mit der Vorbereitung anfangen“, sagt Tierphysiotherapeutin und -osteopathin Julia Greb.

„Das bedeutet sowohl eine andere Ernährung als auch erste Akzente im Training zu setzen“, so die Expertin weiter. Wie genau Pferdebesitzer ihr Tier jetzt schon für die kalte Jahreszeit fit machen können, verrät sie in diesem Beitrag.

Aufwärmen ist das A und O

Bei Kälte kommen die Muskeln des Vierbeiners langsamer in Schwung. Umso wichtiger ist ein ausgiebiges Aufwärmen vor dem Training. Mindestens 20 Minuten sollte es dauern – sinnvoller ist es jedoch, das Pferd noch länger aufzuwärmen. Dabei ist es zweitrangig, ob das Aufwärmen vom Boden aus oder geritten stattfindet.

 

Ähnliches gilt beim Galopp: Im Herbst und Winter sind längere Trabphasen unumgänglich, um das Pferd vor Verletzungen zu schützen. Idealerweise plant der Reiter bereits im Schritt kurze Gymnastikübungen ein. So aktiviert er sanft die Dehnfähigkeit der Muskeln und des Sehnen-Band-Apparates.

Auf die Ausrüstung kommt es an

Im Winter reagiert die Muskulatur des Pferdes besonders empfindlich auf Kälte – insbesondere beim Aufwärmen. Unterstützend wirkt hier ein auf den Winter abgestimmtes Equipment. Das kann unter anderem eine Ausreitdecke sein, die auch in der Halle angewendet wird. Darüber hinaus sorgen spezielle Gamaschen für die Beine für eine bessere Durchblutung des Sehnen-Band-Apparats.

Kalzium in der Nahrung

Es sollte darauf geachtet werden möglichst wenig stark kalziumhaltige Nahrungsbestandteile zu füttern. Da die Kalziumaufnahme über den Darm nicht begrenzt wird, wird das überschüssige Kalzium über die Nieren ausgeschieden, was zu Blasengrieß und Blasensteinen führen kann. Zu den stark kalziumhaltigen Nahrungsmitteln gehören unter anderem:
Kräuterheu, Luzerneheu, Broccoli, Blattspinat, Rucola, getrocknete Kräuter.
Nagersteine bestehen hauptsächlich aus Kalzium und sollten deshalb nicht verwendet werden. Der Zahnabrieb wird dadurch nicht gefördert.

Die Ernährung umstellen

Im Sommer kommt der Vierbeiner mit deutlich weniger Energie aus als im Winter – und benötigt dementsprechend auch weniger Kraftfutter. Im Winter und bei tiefen Temperaturen brauchen Pferde allerdings deutlich mehr Energie, um die Körperwärme erhalten zu können. Eine zusätzliche Möglichkeit, den Energiebedarf zu decken und gleichzeitig einem Nährstoffmangel vorzubeugen sowie die Muskeln zu entspannen, sind Nahrungsergänzungsmittel.

Andere Witterung, anderes Training

In der kalten Jahreszeit verändert sich das Gelände. Es wird matschiger und rutschiger. Oft ist der Boden sogar gefroren. Kein Wunder, dass das Pferd schneller ins Rutschen gerät und das Verletzungsrisiko steigt. Wichtig ist deshalb, die Art des Trainings immer wieder an die jeweiligen Wettergegebenheiten anzupassen.

Im Tempo des Pferdes

Im Winter verbringen Pferde deutlich mehr Zeit in der Box oder auf einem Paddock. So mangelt es ihnen oft an Bewegung. Umso mehr sehnen sie sich nach einem Training oder Ausritt. Manchmal sind sie kaum noch zu bändigen. Ein guter Halter unterstützt daher den Bewegungsdrang des Tieres mit langen Dehn- und Aufwärmphasen, damit es nicht zu Verletzungen kommt.

 

Außerdem gut zu wissen: Eine kurz geschorene Mähne im Winter ist nicht förderlich für das Pferd. Denn kühle Winde und niedrige Temperaturen gehen ausgebrochen schnell unter die Haut bis zu den Muskeln und können zu Verkühlungen im muskulären Bereich führen. In diesem Rahmen ist es auch von Bedeutung, dass Pferdebesitzer generell auf genügend Bewegung des Tieres im Winter achten.

Ein Artikel von Julia Greb

Julia Greb hilft Pferdebesitzern, ihr Pferd gesundheitlich zu verstehen und Auffälligkeiten erfolgreich im Team mit Tiertherapeuten zu managen. Dank ihrer über zehnjährigen Erfahrung als Tierphysiotherapeutin und -osteopathin kennt sie sich perfekt aus und kann schon voraussehen, welche Schritte folgen müssen, damit das Pferd gesund wird und es auch langfristig bleibt. Nun gibt sie ihr Fachwissen auch in Form von Ausbildungen an andere weiter. Weitere Informationen finden Interessierte unter: http://www.anivet.institut

Die artgerechte Ernährung von Meerschweinchen

Um ein Tier artgerecht zu ernähren, muss man zunächst die Ernährung im natürlichen Lebensraum betrachten. Meerschweinchen stammen ursprünglich aus Südamerika, aus den Anden, und ernähren sich dort von der heimischen Vegetation mit Gräsern und Kräutern. Als Herbivoren ernähren sie sich ausschließlich von pflanzlicher Kost. Bei Haustieren, die nicht in ihrem natürlichen Lebensraum leben, muss man die entsprechende Ernährung „nachbauen“. Bei Hund und Katze versucht man das Beutetier nachzubauen. Bei der Ernährung von Meerschweinchen wird die Vegetation von Gräsern und Kräutern hauptsächlich über Heu und Saftfutter abgedeckt. Da Heu einen geringeren Wasseranteil als Gräser hat wird zusätzlich Saftfutter gefüttert.

Das Gebiss

Am Gebiss der jeweiligen Tierart erkennt man die artgerechte Ernährung. Meerschweinchen haben scharfe Schneidezähne zum Abschneiden des Grases und Mahlzähne zum Zerkleinern und fein Zermahlen der Nahrung. Die Zähne wachsen lebenslang, pro Woche ca. 1,5 mm. Da die Zähne permanent nachwachsen, müssen sich die Zähne abnutzen. Das funktioniert ausschließlich durch grobe Fasersubstanz wie Heu oder Gras und eine lange Kauzeit. Durch eine unregelmäßige Abnutzung der Zähne können Zahnfehlstellungen entstehen, die sehr schmerzhaft sind. Diese können z.B. durch fehlende Gegenspielerzähne oder Fütterung mit handelsüblichen Fertigfutter zustande kommen und müssen vom Tierarzt meist in Narkose korrigiert werden. Meerschweinchen sind zudem anfällig für Zahnabszesse, was auch aufgrund der Fehlbelastung beim Kauen zustande kommen kann. Sollten bei einem Meerschweinchen trotz artgerechter Fütterung unregelmäßige Abnutzung von Zähnen auffallen, sollte eine osteopathische Behandlung überdacht werden.

Magen und Darm

Der Magen hat eine schwache Muskulatur. Deshalb können Meerschweinchen nicht erbrechen. Die faserreiche Nahrung wird vor allem im Blinddarm durch Fermentation aufgeschlossen. Um die Vitamine und die Darmflora optimal zu nutzen fressen Meerschweinchen ihren Kot. Sollte der Kot nicht gefressen werden muss man die Ernährung überprüfen. Durch die Fütterung mit Getreide, das meist Hauptbestandteil von Fertigfutter ist, verschiebt sich die Darmflora. Dadurch wird der Kot liegen gelassen. Zudem nutzen sich wie oben schon beschrieben die Zähne nicht richtig ab was zu schmerzhaften Zahnfehlstellungen führen kann. Jede Futterumstellung muss langsam angegangen werden. Neue Nahrungsbestandteile sollten immer langsam eingeschlichen werden, damit sich der Darm darauf einstellen kann. Durch die geringe Darmperistaltik müssen Meerschweinchen permanent nachfressen um den Nahrungsbrei durch den Magen-Darmtrakt zu bewegen. Das bedeutet, dass immer Heu zur freien Verfügung stehen muss. Sollte ein Meerschweinchen gar nicht oder nur zögerlich fressen, ist das ein Notfall und muss sofort behandelt werden. Durch das gar nicht oder zu wenig Nachfressen kann die Magen-Darmpassage zum Erliegen kommen. Die Gründe für nicht fressen sind vielfältig. Das können Schmerzen, Zahnprobleme, Stress oder Krankheit sein. Häufig müssen Meerschweinchen dann mit Heubrei zwangsgefüttert werden. Es gibt verschiedene Sorten von Heubrei. Die Geschmäcker sind unterschiedlich. Deshalb empfiehlt es sich verschiedene Sorten auszuprobieren. Idealerweise frisst das Tier den Heubrei selbst aus einem Schälchen. Falls nicht, muss zwangsgefüttert „gepäppelt“ werden.

Kalzium in der Nahrung

Es sollte darauf geachtet werden möglichst wenig stark kalziumhaltige Nahrungsbestandteile zu füttern. Da die Kalziumaufnahme über den Darm nicht begrenzt wird, wird das überschüssige Kalzium über die Nieren ausgeschieden, was zu Blasengrieß und Blasensteinen führen kann. Zu den stark kalziumhaltigen Nahrungsmitteln gehören unter anderem:
Kräuterheu, Luzerneheu, Broccoli, Blattspinat, Rucola, getrocknete Kräuter.
Nagersteine bestehen hauptsächlich aus Kalzium und sollten deshalb nicht verwendet werden. Der Zahnabrieb wird dadurch nicht gefördert.

Mythos hartes Brot

Es hält sich zudem hartnäckig der Mythos Meerschweinchen benötigen trockenes Brot für die Zähne. Trockenes Brot ist für Meerschweinchen völlig ungeeignet. Das Getreide verschiebt die Darmflora und die Zähne werden dadurch nicht abgenutzt.

Vitamin C

Vitamin C muss durch die Nahrung aufgenommen werden, da es Meerschweinchen nicht selbst herstellen können. Folgende Nahrungsmittel enthalten einen hohen Vitamin C-Anteil: Gelbe Paprika, Petersilie, Broccoli, Fenchel

Die Meerschweinchennahrung besteht aus folgenden Bestandteilen:

Heu: Heu sind getrocknete Gräser und Kräuter.
Heu sollte immer von guter Qualität, gut duftend, grün und schimmelfrei sein. Bedenken Sie nochmals, dass Meerschweinchen nicht erbrechen können. Dadurch können sie schlechte, bereits aufgenommene Nahrung nicht schnell ausscheiden. Diese muss durch den gesamten Magen-Darmtrakt wandern! Beim Meerschweinchen dauert die Magen-Darm-Passage bis zu 5 Tagen. Somit dauert es sehr lange, bis schlechte Nahrung vom Körper wieder ausgeschieden wird.
Die Struktur des Heus geht von ganz groben Stängeln bis zu sehr feinem, kräutrigem Heu. Unterschieden wird auch nach 1. oder 2. Schnitt. Auch hier haben Meerschweinchen unterschiedliche Geschmäcker. Manche lieben „Hausmannskost“ mit groben Stängeln und andere sind absolute Feinschmecker und lieben das feine kräutrige Heu. Am besten ist es sich mit den Heubauern in Verbindung zu setzen und sich beraten zu lassen.
Heu muss den Meerschweinchen immer in ausreichender Menge zur Verfügung stehen.
Sehr gutes Heu bekommt man von Heubauern, die dieses im Internet anbieten. Jeder Heubauer hat aufgrund der Beschaffenheit des Bodens und der Zusammenstellung der Wiese verschiedenes Heu. Es gibt beispielsweise:
Timothyheu: besteht aus Wiesenlieschgras mit einem hohen Rohfaseranteil und gröberen Stängeln
Wiesenheu: besteht aus Süßgräsern und Kräutern. Die Zusammenstellung variiert je nach Lage der Wiese
Bergwiesenheu: besteht aus Gräsern, Blumen und Kräutern. Die Zusammenstellung variiert je nach Wiese.
Kräuterheu: hier ist der Kräuteranteil sehr hoch und somit auch der Kalziumanteil
Luzerneheu: Luzerne ist eine Kleeart. Der Kalziumanteil ist sehr hoch.
Saftfutter: Als Saftfutter eignen sich z.B. folgende Bestandteile:
Salate: Kopfsalat, Chicoree, Eisbergsalat, Karottengrün, Feldsalat, Rucola,
Gemüse: Salatgurke, gelbe und rote Paprika, Fenchel, Tomate; in kleiner Menge: Blumenkohl, Brokkoli, Pastinake, Rote Beete, Kohlrabi.
Kohlrabi, Blumenkohl und Brokkoli langsam einschleichen, da diese blähend wirken.
Saftfutter sollte 2 mal täglich gefüttert werden. Es sollte nicht zu viel sein, dass sich die Meerschweinchen nicht überfressen oder dass Saftfutter liegen bleibt. Liegen gebliebenes sollte aus dem Gehege entfernt werden.

Zweige und Äste
Es können frische oder getrocknete Ästchen von z.B. Apfelbaum, Birnbaum und vom Haselnussstrauch angeboten werden. Meerschweinchen nagen gerne an den Ästen und fressen die Blätter. Die Zweige und Äste können bei den Heubauern bestellt werden.

Ernährung beim Meerschweinchen - tiernaturgesund

Nahrungsumstellung beim Meerschweinchen

Meerschweinchen besitzen wie oben schon erwähnt einen empfindlichen Magen-Darm-Trakt. Um diesen gesund zu halten sollte nur artgerechte Nahrung gefüttert werden. Jede Umstellung in der Nahrung muss langsam angegangen werden, um den Magen-Darmtrakt die Möglichkeit zu geben sich darauf einzustellen. Neue Nahrungsbestandteile sollten langsam angefüttert werden. Kohlsorten wie Brokkoli dürfen nur sparsam gefüttert werden, da diese blähen können. Bitte hier unbedingt ganz langsam einschleichen. Meerschweinchen benötigen in der Nahrung keine Abwechslung. Es sollte möglichst kontinuierlich gefüttert werden. Wenn Meerschweinchen im Sommer auf die Wiese kommen, muss auch hier ganz langsam begonnen werden, damit sich der Magen-Darmtrakt auf das Gras einstellen kann. Auch bei einer Zufütterung mit Heubrei muss bedacht werden, dass es sich hierbei um eine Futterumstellung handelt. Heubrei hat zu großem Anteil Getreide als Bestandteil. Nachdem eine Heubreifütterung im Notfall erfolgt, kann dieser nicht eingeschlichen werden. Lassen Sie sich von Ihrem Tierheilpraktiker beraten wie Sie das Tier unterstützen können.

Heubrei

Heubrei wird im Notfall gefüttert, sollte das Meerschweinchen aufgrund von Krankheit, Schmerzen oder anderen Gründen die Nahrung verweigern. Heubrei gibt es von verschiedenen Herstellern mit verschiedenen Inhaltsstoffen. Da der Geschmack variiert, sollten Sie ausprobieren, welchen Heubrei ihre Meerschweinchen am liebsten mögen. Heubrei kann man auch selbst mit einem Mixer herstellen. Da Heu aber sehr schwierig zum Kleinhäckseln ist, kann er nicht so fein gehäckselt werden wie industriell hergestellter Heubrei. Somit passt er nicht oder nur schlecht durch eine Futterspritze. Da industrieller Heubrei viel Getreide und teilweise Soja enthält ist selbst hergestellter Heubrei oder industrieller, der hauptsächlich Heu enthält zu bevorzugen. Auch die Fütterung von industriellem Heubrei ist eine Futterumstellung, die im Notfall aber nicht vermieden werden kann.

Wiese selbst pflücken

Wiese kann man auch selbst pflücken und füttern. Dabei sind ein paar Dinge zu beachten. Es dürfen nur Wiesenbestandteile gefüttert werden, die für Meerschweinchen verträglich sind, also keine Giftpflanzen. Hier sollte man sich gut auskennen. Auch sollte man keine von Hundekot verunreinigte Wiese pflücken. Bitte nur frisches Gras füttern. Sollte es zu welken beginnen muss es entsorgt werden.

Fazit

Die artgerechte Ernährung von Meerschweinchen ist im Grunde sehr einfach. Sie stellt einen wichtigen Dreh- und Angelpunkt bei der Gesunderhaltung dar. Wichtig ist die Kenntnis über die Tierart und die Besonderheiten. Ungesunde Leckerlis benötigen Meerschweinchen nicht, sie freuen sich auch über ein gesundes Leckerli, wie ein Salatblatt, was laut quietschend kommentiert wird.

Ein Artikel von Eva Buhmann, Tierheilpraktikerin & Tierkommunikatorin

Eva Buhmann ist Tierheilpraktikerin. Mit ihrer mobilen Tierheilpraxis AnimalCura ist sie im Großraum München tätig. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit Ernährung und verschiedenen naturheilkundlichen Methoden, vor allem der Homöopathie. Neben der Ausbildung zur Tierheilpraktikerin hat Frau Buhmann Ausbildungen zur Tierkommunikatorin, Klangtherapeutin und zur Auraleserin absolviert. All diese Fähigkeiten vereint sie zu einem ganzheitlichen Konzept.

Schlafen für die Gesundheit

Winter ist die Zeit, in der unsere Tiere mehr schlafen. Das ist normal, schließlich sind auch die Tage kürzer. Doch wie viel Schlaf brauchen Hund, Katze oder Pferd eigentlich? Und woran merkt man, wenn etwas nicht passt?

Die Katze hat sich auf dem Sofa zusammengerollt und steht nur auf, wenn sie Hunger hat, ins Katzenklo geht oder ihre fünf Spinner-Minuten hat. Sie will weder vor die Tür, noch fordert sie wie sonst ein Jagdspiel von Ihnen. Ist das noch normal, fragen Sie sich? Ja, das ist es. Wenn sie an schönen, sonnigen Tagen weiter ins Freie will, wenn Sie, sobald die Tage länger werden auch wieder mehr Lust auf Interaktion mit Menschen oder tierischen Mitbewohnern hat, dann muss man sich erst einmal keine großen Gedanken machen.

Der heilige Schlaf der Katze

Studien zeigten: Mehr als die Hälfte der Katzen schläft zwischen 12 und 18 Stunden pro Tag. Fast die Hälfte, nämlich 40 Prozent schläft sogar länger. Sie haben, wie auch Hunde, ein so genanntes polyphasisches Schlafmuster, das bedeutet, dass sie zwischen ihren aktiveren Phasen mehrmals pro Tag ein Nickerchen machen. Die Nickerchen der Katze dauern im Durchschnitt 78 Minuten. Wie viele Nickerchen das sind, kann davon abhängen, wie viel REM-Schlaf (Rapid Eye Movement) sie abbekommen.

Ähnlich wie der Mensch durchlaufen auch unsere Tiere verschiedene Schlafstadien. Bei Katzen gibt es sowohl den NREM-Schlaf (Non-Rapid Eye Movement) als auch den REM-Schlaf. Jeder Katzenhalter kennt es und auch Studien zeigten, dass Katzen oft eine Phase der Wachsamkeit und Aktivität erleben, bevor sie schläfrig werden und dann in den NREM-Schlaf fallen. Dieses letzte Hochspulen, ähnlich wie bei kleinen Kindern, die in völliger Erschöpfung noch einmal richtig aufdrehen, laut werden und herumrennen, ist oft schon ein Zeichen für Müdigkeit. Katzen können dann auch aggressiv werden. Es kann helfen, ihnen zu signalisieren, dass sie sich zur Ruhe begeben können oder ihnen einen Raum zu öffnen, in dem sie schnell in den Schlaf finden.

Während dieser NREM-Phase schläft die Katze in der Regel nicht sehr tief und ist jederzeit bereit, aufzuwachen. Wird sie nach dem NREM-Schlaf wieder wach, durchläuft sie den Zyklus von Wachheit, Schläfrigkeit und NREM-Schlaf oft einige Male, bis sie irgendwann vom NREM- in den REM-Schlaf übergeht. Während des REM-Schlafs bewegen sich – auch bei Hund, Pferd oder Mensch – oft die Augen hinter den geschlossenen Augenlidern.

Bei Katzen können sich die Augen sowohl horizontal als auch vertikal bewegen. Jeder Katzenhalter hat seine Katze schon einmal im REM-Schlaf erlebt. Das Träumen zeigt sich dann auch in zuckenden Pfötchen oder einem Peitschen des Schwanzes und auch Töne wie ein Fauchen oder Zischen können zu hören sein. Man sollte die Tiere, auch die Hunde, nicht aufwecken, wenn sie deutlich erkennbar träumen. Wenn etwa der Hund im Traum knurrt, eine Bürste bekommt oder wild mit den Pfoten rudert, wird er fälschlicherweise oft aufgeweckt, weil man denkt, er hätte nun einen Albtraum. Träume sind aber höchstwahrscheinlich nicht nur für uns zur Verarbeitung von Erlebtem extrem wichtig. Außerdem wird vermutet, dass nicht nur bei uns die Traumschlafphasen an der Regeneration im Schlaf entscheidend beteiligt sind.

Unterschiede gibt es beim Schlafrhythmus von Katzen. Der ist anders als bei Menschen und bei Hunden. Zwar haben alle einen zirkadianen Rhythmus, also eine innere biologische Uhr, die den Schlaf-Wach-Rhythmus über die 24 Stunden eines Tages steuert, sie ist aber bei Katzen anders gelagert – sie sind dämmerungsaktiv.

Ihre beiden natürlichen Aktivitätsspitzen sind am frühen Morgen vor Sonnenaufgang und am Abend bei Sonnenuntergang. Da diese das Jahr über um mehrere Stunden variieren, also zu sehr unterschiedlichen Zeiten stattfinden und entsprechend auch die Zahl der Tag- und Nachtstunden sich ändert, verändert sich auch der Schlaf der Tiere, nicht nur der von Katzen.

Was den Schlaf von Katzen stört, hat häufig andere Ursachen als etwa bei Hunden oder Pferden. So kann ihre Natur als Dämmerungsjäger sie unruhig machen, wenn alle andern Bewohner noch selig schlummern. Und Katzen kommen vor allem dann nicht zum tiefen erholsamen Schlafen, wenn andere Katzen, Haustiere oder wir sie daran hindern. Ansonsten sind sie Weltmeister sowohl im Powernapping als auch im Dauerpennen.

Schlafentzug als gesundheitliche Gefahr

Obwohl Schlaf für Menschen und Tiere lebenswichtig ist, und man inzwischen auch viel darüber weiß, sind längst nicht alle Mechanismen, Funktionen und Zusammenhänge geklärt. Dass Schlaf ein Zustand der äußeren Ruhe ist, in dem sich Puls, Atemfrequenz und Blutdruck vom Wachzustand unterscheiden und sich auch die Gehirnaktivität verändert ist klar. Und schon sehr lange ist bekannt, wie gefährlich und zerstörerisch Schlafentzug ist. Nicht zuletzt ist er eine seit Jahrtausenden weltweit verbreitete Foltermethode. Ein Experiment aus dem Jahre 1894 an Hundewelpen, die permanent wach gehalten wurden, hatte zur Folge, dass die Tiere nach wenigen Tagen starben. Der komplette Schlafentzug hatte zu ausgeprägten Gehirnschäden geführt. Ähnlich grausame Experimente wurden tatsächlich 100 Jahre später erneut gemacht, als etwa italienische Forscher erwachsene Hunde durch ständiges Laufen wachhielten: Die Tiere starben nach neun bis 17 Tagen – übrigens unabhängig von der Futteraufnahme. Auch bei diesen Hunden wurden degenerative Prozesse im zentralen Nervensystem nachgewiesen.

Nicht zu schlafen ist also tödlich – wie gefährlich zu wenig Schlaf genau ist, weiß man allerdings nicht. Man weiß nur, dass viele Faktoren das Schlafbedürfnis und den Schlafbedarf mit bestimmen – auch bei Tieren: Neben der Jahreszeit und dem Alter erhöhen Krankheiten und Stress das Schlafbedürfnis. Gleichzeitig mindern sie aber oft die Möglichkeit, gut zur Ruhe zu kommen und ausreichend lange und tief zu schlafen. Auch dies gilt für unsere Tiere ebenso wie für uns selbst. Zudem beeinflussen noch weitere Biorhythmen den Schlaf: Der Aktivitätszyklus und der Nahrungsaufnahme- und Trinkrhythmus des jeweiligen Tieres haben einen Einfluss auf die Menge und die Qualität des Schlafes. Außerdem hat jeder Körper seinen individuellen Biorhythmus, der im nahelegt, wann Schlaf erwünscht, förderlich, notwendig oder unabdingbar ist – beim Menschen sind das zum Beispiel die bis spät abends aktiven Eulen und die früh am Morgen bereits fitten Lerchen.

Wie die innere Uhr tickt

Hundebesitzer merken oft sehr deutlich, wie die innere Uhr ihres vierbeinigen Partners tickt, wenn sie nicht jeden Tag zur selben Uhrzeit Gassi gehen oder in die Hundeschule können: Die biologische Uhr beeinflusst im Körper des Hundes – wie bei uns auch – den Blutdruck, die Körpertemperatur und den Hormonhaushalt. Und wie bei uns Menschen gibt es auch bei Hunden Lerchen und Eulen: Vierbeiner, die zu unterschiedlichen Tageszeiten wach und aktiv sind. Hunde haben normalerweise Aktivitätsspitzen am Vormittag und frühen Abend. Auch wenn sich Hunde unterschiedlich stark an dieses typische Muster halten, gibt es nur wenige erwachsene Hunde, die völlig von diesem normalen Zeitplan abweichen. Was auch daran liegen kann, dass sie mit uns leben und wir eben einen bestimmten zirkadianen Rhythmus – also ein übliches Wach-Schlaf-Schema – verfolgen. Denn Welpen werden nicht mit einem zirkadianen Rhythmus geboren, und es dauert Monate, bis sie das für ihre Art typische Muster entwickeln. Ihre aktiven Zeiten sind nicht so vorhersehbar wie die von erwachsenen Hunden. Hundebesitzer, die aufgrund ihrer Arbeit normalerweise sehr spät nachts ins Bett gehen und am Vormittag lange schlafen, erleben, dass ihre Hunde sich diesem zirkadianen Rhythmus meist problemlos anpassen können.

Von freilebenden Pferden weiß man, dass sie zwar ein festes Grundmuster ihrer Aktivität haben, dieses jedoch auch zügig an veränderte Umweltbedingungen anpassen. Im Frühjahr zeigen die Pferde eine reduzierte Aktivität und grasen stattdessen intensiv, um sich das im Winter verbrauchte Fett wieder anzufressen. Im Sommer verlagern die Tiere ihre Aktivitäten in die Nacht, um Insekten auszuweichen.

Fressen und Schlafen

Auch bei Hunden und Katzen bestimmen Fresszeiten maßgeblich den Schlaf-Wach-Rhythmus und das Schlafbedürfnis mit. Unsere Tiere folgen meist dem Spruch: Nach dem Essen sollst du ruh’n. Allerdings spielt hier auch eine Rolle, wie die Fütterung generell gehandhabt wird. An Pferden wird das besonders deutlich: Ein Pferd, das den ganzen Tag auf der Koppel grast, kann man nicht mit einem Pferd vergleichen, das nach dem Tag auf dem Sand-Paddock hungrig seine Hauptportion Heu verdrückt hat. Das erste Pferd kann man von der Wiese holen und reiten, ohne die alte Regel, nach dem Füttern mindestens eine oder sogar zwei Stunden mit dem Reiten zu warten. Das zweite Pferd sollte man vor dem Reiten unbedingt fressen lassen und – falls man etwas anderes vorhat als leichte Bewegung, etwa einen einstündigen Ausritt, sollte man die Pause nach dem Fressen unbedingt beachten. Einem Pferd, das man eben von der 24-Stunden-Raufe aus dem Offenstall geholt hat, etwas Fresspause beim Putzen und Satteln zu geben, reicht in der Regel aus. Umgekehrt sollte man ein Pferd, von dem man weiß, dass es vorher eine längere Fresspause hatte, erst eine halbe Stunde fressen lassen, als es mit leerem Magen zu reiten.

Bei Hunden ist es im Prinzip ähnlich: Ein voller Bauch macht müde und das macht physiologisch Sinn. Denn bei Hunden wird der Magen durch flexible Bänder in der vorgesehenen Position gehalten, was vor allem bei größeren Rassen eine Magendrehung ermöglicht, wenn sich der Hund nach dem Fressen viel und heftig bewegt. Gegen einen ruhigen Spaziergang zum Lösen spricht natürlich nichts. Wenn man den Hund zur großen Gassirunde des Tages aus einer Ruhe- oder Schlafphase holt, dann sollte man das ebenfalls langsam angehen. Indem man ihm Zeit lässt, dass der Organismus wieder „hochfährt“ kommen nicht nur Sehnen, Bänder und Gelenke wieder in – gut durchblutete, aufgewärmte – Höchstform, sondern auch der Kreislauf, was gerade bei älteren Hunden wichtig ist.

Entspannung unter Stress

Nicht nur nach dem Fressen, auch nach einer körperlichen Anstrengung kommen unsere Tiere normalerweise zur Ruhe. Allerdings nur, wenn sie sich wohlfühlen. Passt etwas nicht – kann auch die Ruhe nicht einkehren. Bei Hunden und Pferden kann das eine Überforderung beim Training ebenso sein wie Stress mit den Artgenossen oder der Haltung. Stress und der Schlaf-Wach-Rhythmus sind über den Vagusnerv gekoppelt, wie man inzwischen über zahlreiche Studien weiß. Der Vagusnerv ist wichtiger Teil des Parasympathikus. Dieser dient der Erholung und dem Aufbau. Er verlangsamt die Atmung und den Herzschlag, senkt den Blutdruck, womit er den Körper entspannt und Blut zu den inneren Organen lenkt und damit die Verdauung aktiviert. Bei Stress funktioniert dieses Zusammenspiel nicht mehr und die Tiere kommen nicht mehr zur Ruhe oder erholen sich im Schlaf nicht adäquat. Grundsätzlich unterscheidet man chronischen oder akuten Stress. Beim Hund kann chronischer Stress durch die Umwelt (Leinenzwang, Hundebegegnungen, Verkehr) ebenso entstehen wie durch den Halter (Trainingsfehler, Überforderung, Unterforderung, Einsamkeit) oder körperliche Einschränkungen (Atemwegsprobleme etwa durch Kurznasigkeit – auch oder besonders im Schlaf, Gelenkprobleme durch Überzüchtung oder Übergewicht). Eine gewisse Zeit funktioniert der Organismus auch unter Stress und mit weniger Schlaf, doch irgendwann werden die Tiere krank. Mangelnde Regeneration durch zu wenig erholsamen Schlaf ist nicht leicht zu erkennen.

Gähnen als Symptom für Müdigkeit

Der Hund, die Katze und das Pferd gähnen genau wie viele andere Tiere und auch wir. Und wie bei uns ist Gähnen ein Zeichen für Müdigkeit – aber eben nicht nur. Es kann Symptom für Verlegenheit ebenso sein wie Anzeichen für Magengeschwüre oder Leberprobleme oder ein Zeichen von Entspannung. Es kommt ganz auf den Zusammenhang an. Grundsätzlich ist Gähnen allen Säugetieren eigen. Es gibt viele Untersuchungen an verschiedenen Tierarten, geforscht wurde aber am meisten am Menschen. Mit dem Ergebnis, dass man auch bei uns immer noch nicht exakt weiß, warum und wie wir gähnen. Dennoch hat man einiges übers Gähnen bei Tieren herausgefunden: Sie öffnen den Unterkiefer, dehnen eine Vielzahl von Gesichtsmuskeln und kneifen wie wir Menschen dabei die Augen oder auch nicht. Und auch bei Tieren ist Gähnen keine schnelle und kurze Antwort auf einen einfachen Reiz und von daher kein Reflex im eigentlichen Sinn. Soweit die Ähnlichkeiten. Hunde gähnen häufig zum Beschwichtigen. Macht ein Hund dies öfter oder immer in bestimmten Momenten, sollte man sich fragen, ob er in der jeweiligen Situation Stress hat.

Um festzustellen, ob ein Tier nun durch Gähnen Stress abbaut, wach wird oder anzeigt, dass es müde oder krank ist, erfährt man, indem man den jeweiligen Kontext beachtet. Gähnt ein Pferd immer, wenn sein Weidekumpel vom Reiten zurückkommt und schiebt dabei den Unterkiefer hin und her, deutet viel auf Loslassen der inneren Spannung hin. Tritt das Gähnen auf, nachdem man einen langen, entspannten Ausritt hinter sich gebracht hat und begibt sich das Pferd nach dem Wälzen in die Sonne zum Dösen, wobei es ein- zweimal gähnt ist wohl eher kein Stress zu vermuten. Anders, wenn das Pferd beim Fressen gähnt. Bei Hunden kann stressbedingtes Gähnen beispielsweise auftreten, wenn sie erkennen, dass der Mensch geht und sie alleine bleiben müssen.
Wichtig ist nicht nur, in welcher Situation das Gähnen erfolgt, sondern auch wie oft und auf welche Art.

Bei Affen zeigten Versuche, dass ein Gähnen aus emotionaler Spannung oder zum Stressabbau mit offenen Augen erfolgt. Auch diesen Aspekt kann man bei unseren Haustieren in die Beobachtung mit einbeziehen. Es kann helfen, sich dies eine Weile zu notieren, um sich ein Bild zu machen.

Wie (tief) schläft das Tier?

Wie tief – und damit auch wie erholsam – das Tier schläft, stellt sich auch bei unseren Hunden und Katzen oft erst heraus, wenn sie wieder wach werden. Dann weiß man erstens häufig wie lange sie geschlafen haben und kann zudem über die Art des Wachwerdens Rückschlüsse ziehen. Je länger die Schlafphase und je ausgiebiger und länger das Wachwerde-Ritual aus Blinzeln, Gähnen, Strecken und Dehnen umso größer die Wahrscheinlichkeit für eine Phase mit tiefem Schlaf. Weitere Hinweise können bei Hunden und Katzen die (zumeist temperaturabhängigen) unterschiedlichen Schlafpositionen – von völlig ausgestreckter über teilweise bis zu komplett eingerollter Seit- und Bauchlage bis zur Rückenlage geben. Zwar sind diese auch sehr typabhängig aber im Rahmen der individuellen Unterschiede dennoch nützlich.

Pferde können übrigens auf drei verschiedene Arten ausruhen: Dösen, Schlummern und Tiefschlaf. Alle drei Varianten können im Stehen stattfinden. Immer wieder hört man, erwachsene Pferde würden sich zum Schlafen nicht hinlegen oder nur Fohlen schliefen in der Seitenlage. Beides ist falsch. In die Seitenlage begeben sich tatsächlich nicht alle Pferde und die, die es machen tun es auch nicht täglich. Die Seitenlage ist beim Pferd meist kurz, was auch körperliche Gründe hat. Denn das große Gewicht des Pferdes drückt am dann meisten auf die Lungen. Deswegen ändert sich hier auch die Atmung: So wird beim Ausatmen in Seitenlage die Luft quasi einen Moment angehalten, indem der Kehlkopf sich einige Sekunden verschließt. Solche Dinge können auch bei größeren und älteren Hunden Probleme machen, die sich etwa aufgrund von Arthrose nicht mehr in jeder Position schlafen legen können.

Symptome für Schlafmangel

Leider ist Schlafmangel nicht an einigen klar definierten Symptomen zu erkennen, sondern es ist dafür oft Detektivarbeit nötig. Viele Tierbesitzer kommen erst auf Schlafmangel wenn ihre Lieblinge krank werden. Das liegt unter anderem daran, dass Schlafmangel auch ein Symptom bestimmter Erkrankungen sein kann. Als Symptom kann Schlafmangel aber auch in der Ursachen-Kette verschwinden und deshalb keine Beachtung finden. Wenn etwa ein älterer Hund in seinem Körbchen nicht mehr genügend Schlaf findet, weil es dort zu kalt ist oder die Unterlage zu hart für ihn ist, wird man vielleicht aufgrund nächtlicher Unruhe an Demenz denken und die Schlafstörung als Symptom werten und nicht als die Ursache der Verwirrtheit.

Bei Pferden sind erste Folgen von zu wenig Erholung durch regenerativen Schlaf oft Stolpern oder Widersetzlichkeiten beim Reiten. Viele Pferde werden auch ängstlicher und schreckhafter. Letzteres gilt auch für Hunde und Katzen. Vielfach wird man über Verhaltensänderungen – bei Katzen beispielsweise Unsauberkeit – auf den Stress als Auslöser kommen. Katzen und besonders Hunde können auch aggressives Verhalten zeigen, wenn sie nicht mehr in für sie nötiger Weise Schlaf finden. Auch die Aufmerksamkeit in Trainingssituationen kann bei Schlafmangel leiden. Am auffälligsten ist oft, wenn früher vorhandene Probleme körperlicher oder psychischer Art plötzlich wieder auftauchen, obwohl man sie für „bereinigt“ hielt. Das können Hauterkrankungen oder Atemwegsprobleme sein, und eine abtrainierte Leinenaggression kann ebenfalls wiederkommen. Auch veränderter Appetit – mehr oder weniger – oder eine Abweichung bei der üblichen Verdauung (Kotwasser, Durchfall, Verstopfung) sowie eine verstärkte Anfälligkeit gegenüber Parasiten können auftreten.

Schlaf ist sehr individuell

Erschwerend kommt hinzu, dass Hunde und Katzen zwar bis zu 20 Stunden am Tag schlafen, es aber auch nur gut die Hälfte sein kann, ohne dass es krankhaft wäre. Es gibt hier große individuelle Unterschiede. Generell gilt: Ältere Tiere brauchen mehr Schlaf. Oft merkt man das Älterwerden als erstes daran, dass die Tiere viel mehr schlafen. Neben dem Schlafbedürfnis ändern sich im Alter häufig auch die Anforderungen von Hund und Katze an ihren Schlafplatz. Häufig wollen die Tiere mehr für sich sein. Wenn die Beweglichkeit eingeschränkt ist, kann es sein, dass Katzen erhöhte Schlafplätze nicht mehr gut erreichen. Auch Hunden kann der Weg aufs gewohnte Sofa oder der Einstieg in ein Körbchen mit hohem Rand schwerfallen oder sogar unmöglich werden – vor allem bei kleinen Rassen. Oft taucht auch ein größeres Wärmebedürfnis auf, das die Tiere möglicherweise nicht mehr so gut zur Ruhe kommen lässt. Jeder Hund und jede Katze brauchen ein ausreichend großes Körbchen, auf dem sie weich und warm/kühl genug schlafen. Der Standort muss Sicherheit vermitteln und das Tier zur Ruhe kommen lassen. Für ältere Tiere muss das Bett gut erreichbar sein und zudem so groß, dass das Tier sich gut umdrehen und andere Schlafpositionen einnehmen kann. Es kann notwendig sein, einem älteren Tier mindestens einen zweiten Schlafplatz zur freien Auswahl anzubieten.

Bei älteren Pferden ist es wichtig, zu überprüfen, ob sie sich überhaupt noch hinlegen. Hinweise, ob und wie das Pferd liegt geben gibt in der Regel die Einstreu oder Mist in Fell und Langhaar und heute immer öfter auch moderne Stalltechnik. Was alte Pferde am Hinlegen hindert ist in der Box häufig die Angst, nicht mehr hochzukommen. Rutschende Einstreu über Beton kann diese Angst verstärken. Im Offenstall ist es oft Unruhe in der Herde, die ältere Pferde am hinteren Ende der Rangordnung nicht ausreichend erholsamen Schlaf finden lässt.

Therapieansätze und Denkanstöße

Jeder Organismus braucht ein Gleichgewicht zwischen Aktivität und Ruhe, zwischen Anregung und Erholung. Das heißt, dass auch ausreichend Bewegung und Beschäftigung für einen gesunden Schlaf wichtig sind. Wer nur noch herumliegt und nichts tut, der wird auch nicht gut schlafen. Vor allem bei Hunden, reinen Wohnungskatzen und Pferden in Boxenhaltung ist ans Alter angepasste Auslastung durch uns Menschen wichtig. Offenstallpferde und Freigänger-Katzen haben selber mehr Möglichkeiten, sich Bewegung zu verschaffen.

Ziel aller Maßnahmen, um den Tieren mehr und besseren Schlaf zu ermöglichen – egal ob (naturheilkundliche) Therapien, Umstellungen im Tagesablauf oder Verbesserungen der Umstände – sollte es sein, das Gleichgewicht für den jeweiligen Organismus und seine aktuellen Bedürfnisse an An- und Entspannung wieder herzustellen. Ob dafür ein neues oder ein weiteres Körbchen angeschafft wird, ob der Hauptspaziergang auf den Morgen verlegt oder am Alleinbleiben trainiert wird, ob Bach-Blüten, Aromatherapie, Akupunktur oder Homöopathie zum Einsatz kommen, das hängt ganz von den Ursachen und Begleitumständen ab. Bei uns Menschen haben Studien gezeigt, dass bereits ein Schlafdefizit von nur einer Stunde ausreicht, um tagsüber müde zu werden oder Fehler beim Arbeiten zu machen.

Ein Artikel von Claudia Götz

Die Diplom-Journalistin ist als Sachbuchautorin, Redakteurin und Texterin tätig und arbeitet als ganzheitliche Therapeutin (mit Matrix-Rhythmus-Therapie, Osteopathie, Akupunktur und Homöopathie) vor allem für Pferde und Hunde.

www.pferdegoetz.de
www.pferdekosmos.de